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Was es braucht, damit ich meine Berufung leben kann!

Berufung leben, Vorgeburtliche Lebensvision

Was es braucht, damit ich meine Berufung leben kann!

by Markus Walter

„Ich konnte mein Hobby zum Beruf machen!“ Das hört sich toll an, stimmt’s? Doch wie setze ich sowas eigentlich um: Meine Träume verwirklichen?

Für viele fühlt es sich wie ein Kraftakt an, ihre Berufung zu entdecken. Die Frage „Warum bin ich eigentlich auf der Welt?“ stellt sich sicher jeder Mensch einmal. Und dann ist es vielleicht noch ein weiter Weg, bis Du Deine Talente erkennst und herausfindest, wie Du diese Welt bereicherst.

Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass uns unsere Lebensaufgabe, unsere Lebensvision sprichwörtlich in die Wiege gelegt wurde. Sie zu entdecken und zu leben: Darin scheint mir der Sinn des Lebens zu liegen. Und egal, wohin ich schaue, über dieses Thema stolpere ich gerade überall… Okay, das ist wohl aktuell mein Wahrnehmungsfilter 😉

Viele sind weit von ihrer Berufung entfernt!

Fakt ist doch: Die meisten Menschen sind weit davon entfernt, ihre Berufung zu leben. Im Gegenteil, aus Vernunftsgründen haben viele einen Beruf erlernt oder studiert, der sie nicht oder nur wenig erfüllt. Dass dem so ist, lässt sich beispielsweise daran erkennen, dass Du Dich extrem auf die Wochenenden freust und es Dir vor Montag graut. Oder der nur eine der Facetten abdeckt, für die das Herz eigentlich schlägt. Beispielsweise, weil ja jemand die Tradition in der Familie weiterführen „muss“ oder Familienbetriebe in der Familie bleiben sollen. Oder vielleicht war es bei Dir auch der Klassiker: „Kind, wovon willst du leben, das was du vorhast, ist nur brotlose Kunst!“ Abhilfe schafft das BWL-Studium 😉 Oder eine Handwerker-Lehre, denn „Handwerk hat goldenen Boden“.

Aber: Irgendwann führt Dich Dein Leben doch dorthin, wo Dein Herz sing und hüpft. Eigentlich. Und jetzt braucht es…. ja was eigentlich? Was ist notwendig, um von einem möglicherweise ungeliebten Leben voller Zwängen zur Erfüllung zu kommen? Alles Hinwerfen? Huch, nee, das geht nicht. Da bleibt man doch instinktiv lieber in der der Tretmühle drin und lässt alles so, wie es jetzt ist. Weil: Das kenn ich schon, da weiß ich, was habe.

Um aus dem Hamsterrad herauszukommen, helfen diese fünf Erfolgskomponenten:

1. Mach Dir einen schriflichen Plan

Überlege Dir genau, was Du gerne haben und wie Du Deine Berufung leben möchtest. Und schreibe Dir das auch auf. Gedanken, die aus Deinem Kopf heraus auf das Papier fließen (ja, am besten handschriftlich), die manifestieren sich besser. Und dabei ist es sogar sehr sinnvoll, dies immer wieder zu tun, jeden Tag aufs Neue. Eine Hilfestellung dazu bietet Dir meine kostenfreie meditative Reise „Ziele erreichen“.

Es kann ruhig jeden Tag das selbe Ziel aufgeschrieben werden. Überlege Dir auch, wie die Schritte zum Ziel aussehen können, Was für Dich klar ist, lässt sich einfacher erreichen. Und alle, denen Pläne machen per se ein Graus sind, freuen sich jetzt sicher auf die nächste Erfolgskomponente:

2. Lass Dich führen – folge der Vision

Damit ein Ziel nicht stresst, kannst Du Dich Deiner inneren Führung anvertrauen. Upps, was ist das schon wieder? Verfolgst Du ein bestimmtes Ergebis sehr verbissen, dann kommst Du aus dem Schmerz. Und immer dann, wenn es für Dich eine absolute Notwendigkeit ist, etwas bestimmtes zu erreichen, dann wird’s sehr schwierig. Wenn Du aber der Vision folgst und auch auf Deine Intuition achtest, dann erkennst Du die Chancen und Impulse um Dich herum

Achte auf die Impulse, auf Deine innere Stimme. Dann bist Du im Flow. Hier wird auch der Spruch „Der Weg ist das Ziel“ zur Wahrheit. Denn glücklich wirst Du bereits auf dem Weg zum Ziel. Und dann lässt Du vom Ergebnis los und es kann viel schneller eintreten. Probier’s doch mal aus!

Möglicherweise erscheinen Dir Punkt 1 und 2 zueinander im Widerspruch zu stehen. Ich sehe es als Ergänzung. Erst ensteht ein Plan, dann folgt die innere Führung. Ist man nur auf das Ziel und einen ganz spezifischen Weg dorthin fixiert, kann es hart und steinig sein. Bleibt man offen für das, was von außen unterstützen kann, wird es vielleicht viel einfacher!

3. Fass Dir ein Herz und sei mutig

Was ist eigentlich Mut? Für mich bedeutet es, aus der Komfortzone rauszugehen. Mal etwas anders zu machen als sonst. Denn logisch, wenn ich immer das gleiche tue, dann werde ich auch immer zu den gleichen Ergebnissen kommen. Mut brauche ich auch, weil einige Menschen aus meinem Umfeld mich davon abhalten wollen, neue Wege zu gehen.

Beispiel: Du warst immer Freitag Abends mit den Kumpels ein Bier trinken. Das wird denen nicht gefallen, wenn Du nun Freitag Abends keine Zeit mehr für sie hast. Sie werden Dich anrufen, sagen „Och komm doch wieder mit uns mit, das ist doch immer so schön gewesen…“ Ja, das stimmt. Und jetzt kommt eine neue Zeit. Die ist auch sehr schön oder noch viel schöner. Du entscheidest: Weiter wie bisher oder weiter als je zuvor.

4. Nimm Dir die Zeit, die es braucht

Es gibt ja nie zu wenig Zeit, auch wenn Dir das so vorkommen mag, wenn Du neue Dinge anschiebst. Wir werden auch oft gefragt, „Leonie, Markus, wo nehmt Ihr die Zeit her für die vielen Dinge, die ihr macht, Ihr seid ja schwer aktiv.“ Wir haben alle die gleiche Zeit zur Verfügung. Die Frage ist nur, wie setzt Du Deine Priorität?

Sein wir doch mal ehrlich, es können vielfach Abstriche gemacht werden bei Dingen, die sowieso nichts bringen. Das kann jeder für sich prüfen, was das ist: Für uns gehört zum Beispiel Fernsehen schauen dazu (meistens jedenfalls) oder auf Facebook sinnlose Diskussionen führen über Streitthemen wie der richtige Mixer oder vegane Ernährung oder über Politik.

5. Investiere das Geld, das nötig ist

Ist es das Geld, was Dich zurück hält, um Deinen Traum zu verwirklichen? (Oder ist es etwa eine Ausrede?) In den meisten Fällen ist es so, dass sich eine einfache Lösung finden lässt und keine Unsummen nötig sind, um seine Lebensvision zu verwirklichen. Manchmal sind nur kleine Investitionen erforderlich, um die Weichen neu zu stellen.

Interessanter Weise tauchen die richtigen Möglichkeiten zur richtigen Zeit auf. Wie zum Beispiel eine Ausbildung, die Dich Deinem Ziel näher bringt oder ein Nebenjob, in dem Du Erfahrungen sammeln kannst in dem Bereich, der Dich so brennend interessiert.

Sei achtsam in den nächsten Tagen…

Schon alleine, weil Du diesen Blogartikel bis hierhin gelesen hast, dann kannst Du sicher sein: Dein Fokus ist jetzt schon darauf ausgerichtet, Deinen Traum wahr werden zu lassen. Achte mal darauf, was sich in den nächsten Tagen bei Dir tut!

Je mehr Raum Du Deinem Traum gibst (interessant, der Raum steckt da im Wort schon drin!), desto mehr Rückenwind bekommst Du für seine Verwirklichung. Es wird also immer leichter werden, mit jedem Schritt, den Du gehst. Das sind gute Aussichten, oder?

Ach ja, und hier ist noch ein 6. Tipp für Dich:
Suche Dir Gleichgesinnte! In einer Gruppe von Leuten, die alle auf dem Weg sind und ihre Berufung leben wollen, ist es viel einfacher. Gemeinsam neues zu entdecken und sich gegenseitig zu unterstützen wirkt wie ein Motor für Dein aufregendes Vorhaben!

Markus Walter

Markus Walter ist PR-Berater, Speaker, Coach und Infotainer. Er inspiriert Unternehmer und Privatpersonen in Webinaren, Seminaren und Vorträgen.
Markus' Motto: "Erfolgreiche und glückliche Menschen wandeln ihr Wissen in Weisheit."

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