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Die Top Ten der negativen Glaubenssätze bei Selbstständigen

Claubenssätze

Die Top Ten der negativen Glaubenssätze bei Selbstständigen

by Leonie Walter

In der Beratung von Unternehmern und im Coaching von Selbstständigen hören wir sehr häufig negative Glaubenssätze, Gedankenmuster und unbewussten Überzeugen, die den Erfolg blockieren.

Hier unsere persönliche Top Ten der hinderlichen Glaubenssätze bei Selbstständigen:

1. Ich bin wertlos

Eine sehr mächtige Überzeugung. Wenn Du wertlos bist, warum sollen andere bei Dir einkaufen, Deine Beratung oder Dienstleistung buchen? Und Dich auch noch dafür bezahlen?

2. Ich bin nicht gut genug

Dieser Glaubenssatz führt dazu, sich klein zu machen, das eigenen Licht unter den Scheffel zu stellen. Und immer wieder die nächste fachliche Weiterbildung zu besuchen, um endlich besser zu werden. (Dabei bist Du eigentlich schon ein absoluter Experte auf Deinem Gebiet….)

3. Für Geld muss man hart erarbeiten

Puuuh. Eigentlich sollte man ja meinen, es darf auch leicht gehen. Aber unsere Erfahrungen aus der Kindheit sind meist anders. Papa (oder Mama) musste in unserer Wahrnehmung oft hart arbeiten. Dann gilt das für unser Leben und Arbeiten natürlich auch.

4. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Dies muss man kaum kommentieren. So lebt unsere ganze Gesellschaft. Erst wird gearbeitet, dann kommt der Spaß (zum Beispiel ein Treffen mit Freunden oder der Fernsehabend). Impliziert: Arbeit darf keinen Spaß machen. Noch schlimmer: Du dafst kein Geld verdienen mit dem was Dir Spaß macht.

5. Es gibt nicht genug für alle

Wenn dieser Glaubenssatz aktiv ist, lebst Du im Mangel und erlebst das Leben als harten Kampf. Die Wahrheit ist: Auch wenn Du persönlich in der Fülle lebst, ist genug für jeden da. Durch einen Verzicht von Dir geht es den anderen nicht besser. Außerdem: Wenn es Dir gut geht, kannst Du anderen sehr viel leichter und besser helfen.

6. Geben ist seliger denn nehmen

Ein berühmter Satz aus dem Neuen Testament – viele Menschen können aufgrund dieser Mahnung sehr gut geben, aber sehr schlecht annehmen. Dabei ist es eigentlich egal, ob es um Lob, um Aufträge, um Komplimente, um Geschenke oder um Geld geht. Das Annehmen können ist jedoch genauso wichtig wie das Geben – vor allem mit dem Fokus „Beruflicher und finanzieller Erfolg“.

7. Geld ist nicht wichtig

Sicherlich weißt Du, dass Geld nicht gut oder schlecht ist, sondern reine Energie. Und diese Energie fließt dorthin, wo sie willkommen ist. Mit dem Glaubenssatz, dass Geld nicht wichtig ist, hältst Du das Geld unbewusst von Dir fern.

8. Geld macht nicht glücklich

Jeder Mensch möchte natürlich glücklich sein. Dieser Glaubenssatz sorgt dafür, dass Geld fern bleibt, denn hättest Du Geld, dann wärst Du ja gemäß Deiner Überzeugung nicht glücklich. Und vor diesem Unglücklichsein möchte Dich Dein Unterbewusstsein schützen.

9. Geld verdirbt den Charakter

Diese Überzeugung ist ebenfalls sehr mächtig. Natürlich möchtest Du einen guten Charakter haben und für diesen von anderen Menschen gemocht werden. Das Unterbewusstsein schützt Dich somit davor, Ablehnung zu erfahren, indem es Geld von Dir fern hält.

10. Ich will kein Bittsteller sein

Dieser Glaubenssatz bezieht sich auf das Eigenmarketing und das Verkaufen der eigenen Leistung. Verkaufen ist meist im Unterbewusstsein sehr negativ belegt und hat etwas mit Klinkenputzen, Sich-Aufdrängen oder Dem-anderen-etwas-aufschwätzen zu tun. Herrscht unbewusst diese Überzeugung, fällt es Dir entsprechend schwerer, neue Kunden zu gewinnen.

Zusammengefasst:

Glaubenssätze blockieren den ErfolgWie erfolgreich wir in unserem Beruf und im finanziellen Bereich sind – oder auch nicht sind, hat weniger mit dem eigenen Können als vielmehr mit Glaubenssätzen, Verhaltensmustern und alten Programmen zu tun.

Wie wissenschaftlich erwiesen ist, handelt jeder Mensch zu circa 90 Prozent (der sogar mehr!) aus dem Unterbewusstsein heraus. Vielfach sind es Erfahrungen aus der Kindheit und Jugend, die hier abgelegt sind, denn da wurden wir am meisten geprägt. Aber auch die Erfahrungen und Erlebnisse aus dem Leben als Erwachsener sind in unserem Unterbewusstsein gespeichert.

Das Unterbewusstsein will uns vor Gefahren schützen

Dass das Unterbewusstsein für uns Entscheidungen trifft, hat seinen Ursprung in der Evolution. In der Steinzeit war es gut und hilfreich, dass der Mensch instinktiv weglaufen konnte, wenn Gefahr drohte. Nur ist der heutige Mensch kaum noch in Lebensgefahr. Wilde Tiere, die uns fressen wollen, sind zum Beispiel  in unserer heutigen Zeit und in unserem Lebensraum sehr rar 😉 . Der Schutz des Unterbewusstseins wirkt in vielen Fällen somit wie eine Fußfessel. Und das bedeutet, wir sind in unserem Wachstum und in unserem Erfolg sehr eingeschränkt.

Gerade dann, wenn es nicht so gut läuft im Business, ist es für Selbstständige und Freiberufler sehr empfehlenswert, sich mit alten und nichtförderlichen Glaubenssätzen auseinander zu setzen. Die unbewussten, negativen Überzeugungen und deren Auswirkung auf unser Leben lassen sich auf einfache Weise aufspüren und wirkungsvoll neutralisieren. Hierzu gibt es unterschiedlichste Techniken und Methoden. Beispielsweise können mit einer Klopftechnik innerhalb von 15 Minuten ohne weiteres drei negative Glaubenssätze neutralisiert und dafür drei positive Glaubenssätze gestärkt werden. Das Beste dabei: Gewinnen positive Glaubenssätze und neue Muster die Oberhand, dann wirst Du automatisch von gefühlten Bittsteller zum attraktiven Kunden-Magnet.

Sich von negativen Glaubenssätzen zu trennen, bedeutet, den Erfolgs-Turbo einzuschalten!

Welche Erfahrungen hast Du gemacht mit negativen Glaubenssätzen? Berichte uns in den Kommentaren davon!

Leonie Walter

Leonie Walter ist PR-Beraterin und berät Unternehmen zu Marketing, Akquise und Kommunikation. Mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung befasst sie sich seit seit dem Jahr 2010. Was Leonie fasziniert in der Persönlichkeitsentwicklung: "Ich kann mein Leben selbst bestimmen. Immer und in jeder Hinsicht." So zählen auch im Bereich der Eigen-PR und im Marketing vor allem das richtige Mindset und die persönliche Einstellung zu sich selbst.

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